Am Landgericht Dresden beginnen zwei Musterverfahren gegen Händler und Volkswagen. Dem Gericht liegen weitere 100 Klagen vor. Kläger der zwei Musterverfahren sind ein VW- und ein Skoda-Diesel-Fahrer.

Angaben zufolge haben beide ihr Fahrzeug in der Annahme gekauft, es erfülle die Euro-5-Norm. Die dort definierten Abgaswerte werden aber nur mit der manipulierten Software eingehalten. Der Skoda-Fahrer verlange zur Nachbesserung ein aktuelles Modell, wohingegen der VW-Fahrer den Kaufpreis abzüglich des Nutzungsausgleichs erstattet bekommen wolle.

Der Gerichtspräsident Gilbert Häfner habe sich entschieden, diese beiden Verfahren als Musterverfahren durchzuführen.  Den Klägern der übrigen mehr als 100 Klagen wurde geraten, das Verfahren ruhen zu lassen bis eine Entscheidung in den Musterverfahren ergangen ist.