In Kanada hat der VW-Konzern einen Milliarden-Vergleich mit Sammelklägern ausgehandelt. Medienberichten zufolge werden rund 1,5 Milliarden Euro fällig. Dies betrifft den Rückkauf und Entschädigungen für ca. 105.000 Autos mit 2,0-Liter-Dieselmotoren. Hinzu kommt ein Bußgeld in Höhe von ca. 15 Millionen kanadischer Dollar. Dieser Kompromiss sei im Einvernehmen mit dem Wettbewerbskommissar erzielt worden, müsse jedoch noch von zwei Gerichten bestätigt werden. Die entsprechenden Anhörungen sollen Ende März 2017 stattfinden. Wie in den USA auch, muss der VW-Konzern in Kanada nach einer separaten Lösung für die größeren Diesel mit 3,0-Liter-Motoren suchen. Der zuständige US-Richter Breyer bekräftigte laut „www.handelsblatt.com“ seinen Optimismus hinsichtlich einer raschen Lösung für die größeren Dieselmodelle. In dem angestrebten Vergleich gehe es um rund 80.000 Autos mit von der Konzerntochter Audi entwickelten Motoren. Die entsprechenden Autos müssen durch den VW-Konzern entweder durch Umrüstung in einen gesetzesformen Zustand versetzt oder aber zurück gekauft werden.