Laut der Automobilwoche hat weltgrößte Zulieferer Bosch derzeitig juristischen Ärger in Ame-rika. Ein kleinerer Zulieferer aus Kanada beschuldigt Bosch, dass er minderwertige Teile in seinen Bremsen verwendet. Dies berichtete auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf den kanadischen Bremsspezialisten Nucap. Ende 2013 hatte der Zulieferer Bosch von Nucap verlangten für die Fertigung von Bremsen günstigere Teile zu verwenden. Dennoch lehnten dies die kanadischen Bremsspezialisten ab, da sie starke Sicherheitsbeden-ken hatten. Daraufhin endete die Geschäftsbeziehung zwischen Bosch und Nucap.
Bosch wies in einer Pressemitteilung die Vorwürfe entschieden zurück.
Doch was hat dies mit Volkswagen zu tun? Bosch wird in vielen Dingen weiterhin vorgewor-fen, dass er Teil einer „Verschwörung“ sei in Bezug auf den Volkswagenkonzern. Von ihm als Zulieferer stamme auch angeblich die Manipulationssoftware, die VW in seinen Wagen ein-gebaut hatte. Es heißt, der Betrug sei von Bosch begünstigt und gefördert worden. So steht es in der 56-Seitigen Anklageschrift.