Nach Äußerungen des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie wurden auf dem Dieselgipfel Software-Updates zugesagt. Darüber hinausgehenden baulichen Nachrüstungen erteilte VW-Chef Müller eine Absage, da die Wirkung fragwürdig sei. Laut ADAC ließe sich der Stickstoffausstoß jedoch um bis zu 90% senken, wenn auch mit Hardware nachgerüstet würde. Auch der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland kritisierte die reine Softwarenachrüstung, aufgrund welcher Fahrverbote unausweichlich seien.

Laut Bundesverkehrsminister Dobrindt sei die Vermeidung von Fahrverboten Ziel des Dieselgipfels gewesen, welchem man mit der Einigung auf Software-Updates näher gekommen sei.

Keine Kosten würden für die Halter entstehen. Das Update wird von den Herstellern BMW, Daimler, Opel und Volkswagen angeboten.

Laut Bundesumweltministerin Hendricks sei das Problem mit der Einigung nicht vollständig gelöst. Es werde aber weitere Expertenrunden geben, um über nachfolgende Schritte zur Abgasverminderung zu beraten.