Ende November kam es zu weiteren Urteilen in Nachlieferungsfällen, die insgesamt sehr verbraucherfreundlich ausgefallen sind.

Erstmals äußerten sich auch Oberlandesgerichte, hier München und Oldenburg, zu Gunsten der Verbraucher. Des Weiteren entschieden die Landgerichte Regensburg, Arnsberg, Nürnberg und Ulm zugunsten der Verbraucher. In diesen Fällen wurde der Händler zur Nachlieferung eines Neuwagens gegen Rückgabe des manipulierten Fahrzeugs verurteilt. Eine Nutzungsentschädigung muss vom Verbraucher in den meisten Fällen nicht gezahlt werden. Für die Händler ist dies problematisch, da sie lediglich ein gebrauchtes Fahrzeug erhalten, aber einen Neuwagen nachliefern müssen.

Viele der Ansprüche verjähren jedoch Ende 2017, sodass schnelles Handeln geboten ist.