Bereits im Jahr 2015 musste Audi zugeben, genau wie die Konzernmutter VW bestimmte Motorvarianten mit der manipulierten Software ausgestattet zu haben. Laut Medienberichten deckte die US-Umweltbehörde Carb im Sommer dieses Jahres offenbar eine weitere Manipulation bei einem Audi mit V6-Motor auf.

Wie www.n-tv.de über einen Artikel der „Bild am Sonntag“ berichtet, können Audi-Modelle mit einem bestimmten Automatik-Getriebe erkennen, ob sie auf einem Rollenprüfstand sind oder auf der Straße fahren. Wird das Lenkrad nach dem Start nicht bewegt, aktiviere sich ein Schaltprogramm für das Getriebe, das besonders wenig CO2 produziere. Andernfalls laufe das Fahrzeug mit einem anderen Programm, das mehr Kraftstoff und CO2 verbrauche.

Nach deren Informationen habe Audi den Einsatz der Software in den Getrieben im Mai 2016 gestoppt, kurz bevor Carb die Manipulation in einem älteren Modell entdeckte. So soll es bereits mehrere Suspensionen von verantwortlichen Technikern der VW-Tochter gegeben haben.