Um in den Innenstädten die Verhängung von Fahrverboten zu verhindern, plant laut www.spiegel.de Verkehrsminister Alexander Dobrindt eine Nachrüstaktion für Dieselautos. So sollen Dieselautos mit Euro-Norm 5 sauberer gemacht werden.

Medienberichten zufolge ist eine Softwarelösung im Gespräch, die nach Schätzungen der Bundesregierung mit ca. 150 € je Fahrzeug veranschlagt wird. Dabei soll der Ausstoß giftiger Stickoxide um mehr als die Hälfte reduziert werden – es gäbe dann keine Fahrverbote.

Doch die Hersteller wollen die Kosten hierfür nicht allein tragen und hoffen auf staatliche Unterstützung.

Trotz imposanter Gewinnzahlen in den Jahresbilanzen der deutschen Autohersteller wurden die Befürchtungen über den Imageverlust von Dieselautos wahr. Prognosen zufolge würde es einen erheblichen Einbruch der Wiederverkaufswerte der Fahrzeuge geben, sollten Fahrverbote in deutschen Städten eingeführt werden. Eine Errichtung von Sperrbezirken in Hamburg und Stuttgart wäre denkbar.